Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Metadaten
Qualitätsmerkmale für Daten und Metadaten
Die Qualitätsmerkmale für Daten und Metadaten lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:
Allgemeine Qualitätsmerkmale
FAIR-Prinzipien
Spezifische Qualitätsmerkmale
Technische Aspekte
Metadaten-spezifische Qualitätsmerkmale
Regelmäßige Überprüfungen und Verbesserungen der Daten- und Metadatenqualität sind entscheidend, um ihren Wert und ihre Nutzbarkeit langfristig zu erhalten.
Die ausführliche Darstellung der FAIR-Data-Prinzipien
Die FAIR-Prinzipien sind Leitlinien für die optimale Aufbereitung von Daten und Metadaten, um sie für Menschen und Maschinen gleichermaßen nutzbar zu machen.
FAIR steht für:
Findable (Auffindbar):
Die (Meta-) Daten erhalten einen eindeutigen und dauerhaften Identifikator.
Die Daten werden durch detaillierte Metadaten beschrieben.
Die (Meta-) Daten werden in durchsuchbaren Verzeichnissen erfasst.
Accessible (Zugänglich):
Daten und Metadaten sind über offene Standard-Kommunikationsprotokolle zugänglich.
Metadaten bleiben auch dann verfügbar, wenn die eigentlichen Daten nicht (mehr) zugänglich sind.
Interoperable (Interoperabel):
Die Daten können mit anderen Datensätzen kombiniert und ausgetauscht werden.
Verwendung von kontrollierten Vokabularen, Klassifikationen oder Ontologien.
Reusable (Wiederverwendbar):
Gute Daten- und Metadatenbeschreibung
Klare Angabe der Nutzungsbedingungen und Verwendung einer möglichst offenen Datennutzungslizenz.
Quellenangaben für die Auswertung der Daten.
Die FAIR-Prinzipien gelten sowohl für die eigentlichen Datenelemente (z.B. Texte, Bilder, 3D-Modelle) als auch für die beschreibenden Metadaten. Sie zielen darauf ab, den Austausch und die Wiederverwendbarkeit von Daten zu fördern und sind bereits Standard in vielen Forschungseinrichtungen weltweit.
Siehe auch
Das Umweltbundesamt hat am 27.01.2025 das Portal Umwelt.info offiziell in Betrieb genommen. In der Metadaten-/Datensuche erfolgt eine Bewertung der Metadaten und Daten nach den FAIR-Prinzipien.